Mittwoch, 25. Februar 2009

Wie geht’s weiter mit den Web Browsern?

Der Internet Explorer 8 lässt immer noch auf sich warten, auch wenn bereits auf manchen Blogs etwas vom April steht.

Währenddessen versuchen Web Entwickler die immer noch recht hohe Anzahl der IE 6 Installationen zu verbannen. Mit Hilfe von veränderten Web Seiten machen sie die Internetnutzer darauf aufmerksam.

Gleichzeitig wurde erst vor kurzem der neue Internet Explorer 6 für Windows Mobile vorgestellt. Dieser verwendet die Render Engine vom IE 6 und die JavaScript Engine vom IE 8, und zeigt die Web Seiten verglichen mit dem alten PocketIE natürlich tausendmal besser an, aber eben wieder nur veraltet. Davor hatten wir alle auf DeepFish gehofft, ein Browser, der Screenshots zum Browser geschickt hat, anstatt selber zu rendern, doch daraus wurde nichts. (Wie hieß es da nochmal: Enhanced Browsing for your Mobile Device.)

Die letzten Monate habe ich immer wieder Bugs in der aktuellen Beta des IE 8 gefunden. Soll ich mir vielleicht den IE 8 Blocker installieren?

Die Welt ist einfach noch nicht bereit für den IE 8. Stephan schreibt darüber, was den Firefox so beliebt macht, auch wenn ich dem nicht zustimmen kann, denn Plug-Ins braucht man ich nicht wirklich, hatte mit verschiedenen Plug-Ins zu viele Probleme.

Heute lese ich dann, dass Microsoft die Gazelle frei lässt:

Der von Microsoft angekündigte Webbrowser "Gazelle", soll mit einem neuen technischen Konzept aufwarten. Wie Netbux berichtet, umfasst das Konzept einen sehr schlank und effizient gehaltenen Browser-Kern. Jede einzelne aufgerufene Web-Anwendung soll von ihm eigene, unabhängige Ressourcen und Prozesse zugewiesen bekommen.

Wow, ist das jetzt etwa die Antwort auf meinen Wunsch, einen Web Browser ohne die ganzen Tools und Features zu bekommen? Eine Render Engine, die alle Hardwarekomponenten verwendet, um HTML so schnell wie möglich zu rendern?

Je mehr man über Gazelle liest, umso häufiger kommen Begriffe auf wie Browser OS, also einem Web Browser Betriebssystem.

Und sicher(-er) soll das ganze auch noch sein:

Gazelle's security model is centered around protecting principals from one another by separating their respective resources into hardware-isolated protection domains. Any sharing between two different principals must be explicit using cross-principal communication (or IPC) mediated by Browser Kernel.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Apple hat ja erst vor kurzem seinen neuen Safari 4 auf die Menschheit losgelassen, endlich auch im richtigen Windows Thema. Der ist natürlich viel schneller als Google Chrome, logisch.

Ob Gazelle wirklich etwas taugt, wird man abwarten müssen. Ich bin schon mal richtig gespannt, denn die Hoffnung stirbt als letztes. In wie weit das in den Internet Explorer einfließt, weiß natürlich niemand.

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