Mittwoch, 30. September 2009

Funktioniert der Virenscanner richtig?

Ich habe gestern mal Microsoft Security Essentials ausprobiert, macht einen soliden Eindruck, ohne dass es den Endanwender mit Einstellungsmöglichkeiten überfordert, prima gemacht!

Jetzt wollte ich aber mal sehen, wie der Virenscanner eine Datei auf meinem System findet, aber wie programmiert man einen Virus woher mal schnell ein Virus zaubern?

Nun, dafür gibt es den sogenannten EICAR Test. Auf der Webseite könnt ihr euch die verschiedenen Viren (als ausführbare Datei (*.com), als ZIP Datei oder als einfache Textdatei); alle Virenscanner sollten diesen Testvirus erkennen.

Bitte lest euch auch die Warnung auf der EICAR Webseite durch!

Microsoft Security Essentials zeigt das dann so an:

Microsoft Security Essentials – Warnung

Gerade Downloads werden schon in den temporären Internetdateien erkannt und blockiert, funktioniert hier echt gut. Leider ist das Feedback für den Endbenutzer aber irgendwie enttäuschend, wenn er dann doch versucht, die Datei in ein Verzeichnis zu speichern oder zu starten:

Dateizugriff wurde verweigert

Das soll mal einer verstehen… hat Windows Vista und Windows 7 schon überwacht und erkannt, dass ich jetzt eine Antiviren Software installiert habe, da wäre es doch prima, wenn wir in diesem Dialog ein etwas benutzerfreundlicheres Feedback erhalten, so etwas wie:

Upps, das war wohl ein Virus, den wir vorsichtshalber blockiert haben!

Nebenbei bringt das Klicken auf Wiederholen natürlich nichts, egal wie oft ihr da drauf klickt.

Na, dann warten wir mal auf Windows 8, vielleicht gibt’s da was Neues.

Update: es sieht so aus, dass die Webseiten von Microsoft Security Essentials auf manchen PCs die Meldung In Ihrem Land oder Ihrer Region nicht verfügbar anzeigen, und demnach ein Download nicht möglich ist. Der Fehler scheint einfach zu umgehen sein. Weiter lesen…

Dienstag, 29. September 2009

Microsoft Security Essentials verfügbar – kostenloser Virenschutz von Microsoft

logo_mseNun ist es endlich soweit, nach einer langen Beta Phase, in der nur wenige teilnehmen durften, ist Microsoft Security Essentials verfügbar.

Microsoft Security Essentials ist der Echtzeitschutz für Ihren Heim-PC, der Sie vor Viren, Spyware und anderer bösartiger Software schützt.

Microsoft Security Essentials steht als kostenloser* Download von Microsoft zur Verfügung. Er ist einfach zu installieren und zu verwenden sowie stets auf dem aktuellen Stand. So können Sie sich sicher sein, dass Ihr PC immer durch die neuesten Technologien geschützt wird. Ob Ihr PC gut geschützt ist, können Sie ganz einfach feststellen - bei der Farbe Grün ist alles in Ordnung. So einfach ist das.

Microsoft Security Essentials wird automatisch und effizient im Hintergrund ausgeführt. Auf diese Weise können Sie Ihren Windows-basierten PC so nutzen, wie Sie möchten – ganz ohne Unterbrechungen oder lange Wartezeiten.

Microsoft Security Essentials läuft auf Windows XP (Service Pack 2, Service Pack 3); Windows Vista (Gold, Service Pack 1, Service Pack 2) sowie Windows 7. Hier geht’s zum Download…

Update: es sieht so aus, dass die Webseiten von Microsoft Security Essentials auf manchen PCs die Meldung In Ihrem Land oder Ihrer Region nicht verfügbar anzeigen, und demnach ein Download nicht möglich ist. Der Fehler scheint einfach zu umgehen sein. Weiter lesen…

Novell Forge schließt zum 15. Dezember

Bekomme gerade eine E-Mail von Novell, dass diese die Source Code Umgebung Novell Forge zum 15. Dezember 2009 schließt:

When Novell Forge was first launched Novell recognized the need for a site dedicated to providing hosting services to a growing number of software development projects, many supporting our open source initiatives. Novell Forge quickly grew and was soon providing these service to nearly 1000 such projects. Demand for new projects has all but disappeared during the past two years while a number of additional project hosting options have begun that can provide a similar set of services to those of Novell Forge.

Now that there are many other options, Novell can turn its focus to other areas and pass the project hosting responsibilities to these other dedicated hosting sites. Novell will be decommissioning the Novell Forge system on December 15, 2009. What follows is a time line for this process which will allow owners of Novell Forge projects to locate new homes and make the transition to their new hosting site of choice.

Weiter unten in der E-Mail schlägt Novell auch gleich ein paar Alternativen vor:

Für Visual Studio Anwender bietet sich noch CodePlex unter http:///www.codeplex.com/ an.

Google Docs und Schrifterkennung (OCR) – Bilder in Dokumente umwandeln

Klar, dass Google das schon länger macht: Bilder nach irgendwelchen Texten zu durchsuchen. Doch jetzt hat Google diese Funktionalität in die Google Docs API eingebunden.

Bis jetzt ist es noch kein Bestandteil der Google Docs Anwendung selber, aber es gibt schon Beispiele im Netz, die diese API verwenden, und dann das fertige Dokument in den eigenen Google Docs ablegt.

Finde ich irgendwie echt praktisch… bin mal gespannt, wann der erste Scanner (Hardware) mit einem Logo Powered by Google oder Working together with your Google Docs auf dem Markt erscheint, der anstatt eigener Software die Google Docs API verwendet.

Quelle: digital inspiration

Steve Ballmer ist unzufrieden mit Windows Mobile, ich auch!

Gerade auf heise online gelesen, Steve Ballmer ist unzufrieden mit Windows Mobile:

Eigentlich hätten nur die Teilnehmer des jährlichen Microsoft Venture Capital Summit davon erfahren sollen. Doch einer von ihnen plauderte bei Twitter über Steve Ballmers Schelte am hauseigenen Windows Mobile 6.5. Dieser Kurzfassung ist zu entnehmen, dass der Software-Riese es bei seinem mobilen Betriebssystem "vergeigt" habe ("screwed up").

Nun, ich nutze schon seit Jahren Windows Mobile und bin eigentlich sehr zufrieden. Gerade wenn ich mit Windows PCs synchronisiere, die wiederum alle Outlook installiert haben, bin ich mit Windows Mobile gut dran. Weiter verwende ich mein Handy hauptsächlich zum Telefonieren, ab und an mal noch um einen synchronisierten RSS Feed zu lesen, das war’s dann aber auch schon.

Doch schaut man mal zu den anderen Anbietern, dann sieht das eigene Windows Mobile Gerät doch schnell richtig alt aus; gerade die Oberfläche (UI) kann mit keinem Gerät mehr mithalten, erinnert mich stark an Windows 3.1. Auch qualmt mein Windows Mobile ziemlich, wenn ich einen Kontakt in einer Liste von über 1000 Kontakten suche.

Ich selber brauche nicht diese neumodischen Funktionen wie MP3, Kamera,…, die aus einem Handy Telefon einen kleinen Multimedia-PC machen. Selbst mein Nokia 6310 ist immer noch im Einsatz, so lange hält heute einfach kein Akku mehr, und das macht mein Not-Handy so wertvoll für mich. Ich brauche ein Handy, mit dem ich schnell (und ich meine damit wirklich schnell und nicht so schnell wie Hersteller X oder Y) jemanden Anrufen kann, oder Notizen in irgendeiner Form ablegen kann.

Auch ich bin schon seit Monaten dran, mir ein neues Handy zu kaufen. Beim iPhone schreckt mich der Preis / Grundgebühr ab; ich bin selten unterwegs online, und nur online zu gehen, weil man es eben für viel Geld kann, ist für mich kein Grund. Ich hatte auch auf Windows Mobile 7 gehofft, aber das verzögert sich immer und immer wieder. Warum auf Windows Mobile 6.5 umsteigen, wenn’s immer noch nicht rund genug läuft? Microsoft macht mit den Ankündigungen zu Windows Mobile 7 die heutigen Käufer noch unentschiedener, man kauft sich ja schließlich nicht jedes Jahr ein neues Handy.

Ich werde mal abwarten, und mich nächste Woche in einen T-Punkt mal umschauen. Ob und wann die Windows Mobile 6.5 Geräte nämlich im Laden zu finden sind, ist nämlich noch nicht bekannt.

Montag, 28. September 2009

Windows 7, Internet Explorer 8 und das Session Problem

Jeder kennt es inzwischen, das Problem, dass der Internet Explorer 8 standardmäßig immer nur eine Session kennt, d.h. wenn man z.B. seine E-Mails bei Gmail Google Mail liest, dann kann man das immer nur mit einem Konto gleichzeitig tun (Frame Process Merging)

Um das Problem zu umgehen bzw. einfach das Verhalten früherer Internet Explorer zu erhalten, gibt es das neue Argument –nomerge.

Doch wie muss man vorgehen, damit der IE das nun auch immer verwendet?

Am einfachsten ist es, wenn man unter Windows 7 die Windows Taste drückt, und dann erst einmal “Internet Explorer” (ohne Anführungszeichen) eingibt. Ganz oben in den Suchergebnissen erscheint ein Link zum Internet Explorer, dessen Eigenschaften bearbeiten wir jetzt, in dem wir auf ihn mit der rechten Maustaste, und dann auf Eigenschaften klicken. Dem Pfad (Ziel) hängen wir nun einfach ein –nomerge an, sieht dann etwa so aus:

"C:\Program Files\Internet Explorer\iexplore.exe" –nomerge

Nebenbemerkung: ja, der Pfad mit der englischen Bezeichnung für “Programme” stimmt, das ist unter Windows 7 so.

Nun können wir die alte Internet Explorer Verknüpfung aus der Taskleiste löschen, noch einmal nach “Internet Explorer” suchen, und diesen dann an die Taskleiste heften.

Ich persönlich habe mich daran gewöhnt…

Donnerstag, 24. September 2009

Virtual WiFi macht Win7 zum Access Point

Seit 2002 arbeitete Microsoft Research unter dem Codenamen MultiNet an einer Virtualisierung der WiFi-Architektur. Die Ergebnisse wurden als Projekt VirtualWiFi der Öffentlichkeit vorgestellt und in mehreren Projekten eingesetzt:

Entwickelt für Windows XP wurde es bisher über 100.000 mal heruntergeladen und an mehr als 400 Universitäten als Bestandteil des Mesh Academic Resource Toolkits weltweit verteilt.

 

VirtualWiFi abstrahiert eine WLAN-Karte, so dass sie als virtueller Netzwerkadapter mehrfach im System erscheint. Jede virtuelle Karte kann dann vom Anwender separat konfiguriert werden und erlaubt damit die Verbindung zu unterschiedlichen drahtlosen Netzwerken zur gleichen Zeit über nur einen physikalischen Netzwerkadapter.

Den kompletten Artikel zum Thema Virtual WiFi bei Daniel lesen…

WebsiteSpark: Software, Support und Unterstützung für Web-Dienstleister

Microsoft hat heute ein neues Programm für professionelle Dienstleister im Bereich Entwicklung und Gestaltung von Webseiten vorgestellt:

Zu der Initiative für Unternehmens-Gründer BizSpark und dem Progamm DreamSpark, das Schülern und Studierenden kostenlos Software für Entwicklung und Design zur Verfügung stellt, gesellt sich ab heute das Programm WebsiteSpark.

WebsiteSpark ist ein neues globales Programm, mit dem Microsoft kleinere, professionelle Dienstleister im Bereich Entwicklung und Gestaltung von Webseiten unterstützen möchte. Durch Verbindungen mit globalen Partnern und Kunden, Support- und Schulungsangebote sowie Softwaretools – ohne anfängliche Investitionskosten – ermöglicht WebsiteSpark neue Geschäftschancen. WebsiteSpark bietet professionellen Unternehmen im Bereich Entwicklung und Gestaltung von Webseiten ein innovatives Vehikel für den Zugriff auf:

  • Geschäftsmöglichkeiten: Möglichkeiten zur Erweiterung des Kundenstamms und Schaffung neuer Geschäftschancen durch Präsentation der Angebote und des Leistungsvermögens und Vernetzung und Zusammenschluss mit Partnern auf dem WebsiteSpark Marketplace und anderen Marketing- und Kollaborationsplattformen von Microsoft.

  • Support und Schulung: Professioneller Support von Microsoft und Kontaktaufnahme zu und Zusammenarbeit mit WebsiteSpark-Netzwerkpartnern, Hostingpartnern und anderen Webseitenentwicklern und -designern mit ergänzenden Technologien oder Geschäftsmodellen – ein komplettes Ökosystem, das eine umfassende Spanne an technischen und geschäftlichen Ressourcen für alle Anforderungen in diesem Bereich bietet.

  • Software und Lösungen: Schneller, einfacher und unmittelbarer Zugriff auf aktuelle, umfangreiche Microsoft-Entwicklungstools und Webserver-Produktionslizenzen ohne anfängliche Investitionskosten zum Erstellen, Entwerfen und Bereitstellen von differenzierten, innovativen und aussagekräftigen Websites.

Für eine sehr geringe Programmangebotsgebühr in Höhe von 100 USD gibt es dafür folgende Software (für die Dauer von 3 Jahren):

  • Für den Entwurf, die Entwicklung, das Testen und die Präsentation neuer Websites – für bis zu drei Benutzer je Webentwicklungs- und Webdesignunternehmen:

  • Visual Studio Professional

  • Expression Studio 2 oder 3 (1 Benutzer) und Expression Web 2 oder 3 (bis zu 2 Benutzer)

  • Windows Web Server 2008 oder R2 (wenn verfügbar)

  • SQL Server 2008 Web Edition

Für die Produktion – d.h. für die Bereitstellung und das Hosten neuer, mithilfe der Programmsoftware entwickelter Websites – die Verwendung von bis zu vier Prozessoren je Webentwicklungs- und Webdesignunternehmen der folgenden (physischen oder virtuellen) dedizierten Server:

  • Windows Web Server 2008 R2 (wenn verfügbar)

  • SQL Server 2008 Web Edition

Lesen sie den ganzen Artikel. Scott Guthrie schreibt auch gerade darüber, aber in Englisch.

Mittwoch, 23. September 2009

AVM Fritz!Box und neue Features

Schon recht früh habe ich Produkte aus dem Hause AVM verwendet, darunter schon eine Fritz!Card ISDN PCI Karte, damals noch mühsam mit CAPI Treibern unter Windows 95 installiert. Seit es die Fritz!Box gibt, kann ich mir gar kein anderes Gerät für WLAN / Router / VoIP mehr vorstellen. Im Moment verwende ich insgesamt drei Fritz!Box Geräte, die 7270 macht dabei die meiste Arbeit (DECT, Internet,…); die anderen beiden laufen als WLAN Repeater.

Nun, es ist bald Weihnachten, und da darf man sich ja mal was wünschen.

Externe Einwahl

Konfigurieren / Ein-/Ausschalten von Rufumleitungen etc. über das Telefon: dafür könnte man generell eine Telefonnummer reservieren, und dann über spezielle Befehle die Einstellungen vornehmen.

Beispiele: Rufnummer 0911 12345678, dann z.B. # drücken, und eine der folgenden Optionen:

  1. 1 = Rufnummerumleitungen konfigurieren, man gibt danach die interne Telefonnummer an, dann die einzustellende Umleitung und Rufnummer
  2. 2 = Netzwerkrelevante Funktionen, z.B. PC XYZ starten; weitere Funktionen könnten sein IP Adresse mittels DynDNS oder Ereignis-Push verschicken
  3. 3 = Callthrough
  4. 4 = Fernabfrage Anrufbeantworter bzw. vorlesen von verpassten Rufnummern

Das schöne dabei wäre dann, dass ich in mein Handy die kompletten Rufnummern eintragen kann, um z.B. schnell eine Rufumleitung zu aktivieren.

Beispiel: 091112345678,#1**610,0000,017112345678.

Kindersicherung

Die Kindersicherung ist prima, wäre aber noch ein Schritt netter, wenn man auch eine Grenze des Datenvolumens einstellen könnte. Bei dem Push-Ereignis-Senden will ich dann natürlich auch das Datenvolumen pro IP Adresse sehen, versteht sich.

HTTP/HTTPS Proxy

Fritz!Box als HTTP Proxy (verpflichtend): die Fritz!Box funktioniert als HTTP/HTTPS Proxy, ansonsten werden HTTP Aufrufe blockiert. Weiter interessant sind dann eigene Filtermöglichkeiten, die möglichst anhand der URL eingetragen werden:

  • www.domainxyz.com aber auch z.B. "/scripts/ad.js"
  • Wildcards wie "*.exe"

Dabei ist dann auch interessant: HTTP Proxy Caching über
einen angeschlossenen USB Speicher, damit hätte man auch genügend Speicher verfügbar.

Sicherheitshinweise

Übersichtsseite zu Sicherheitseinstellungen mit Hinweisen: welche Ports habe ich offen? Gibt es "unsichere" Passwörter? Wenn man z.B. mit FTP auf den USB Stick zugreifen kann, dann ein Hinweis, dass es sich darum um ein "Sicherheitsproblem" handeln kann, da liegen ja die Faxe rum (aber nur bei eingeschaltetem Faxgerät).

Dienstag, 22. September 2009

Windows 7 Location “Aware” mit dem GPS Empfänger aus Streets and Trips 2009

Brandon schreibt in seinem Blog, dass der GPS Empfänger (u-blox) aus dem Streets and Trips 2009 Paket mittels einem neuen Treiber die Windows 7 Location Aware Unterstützung bietet. Cool, muss ich mal nachschauen, ob es für mein GPS Gerät auch einen neuen Treiber gibt.

Weiter lesen auf Making Windows 7 Location “Aware” with u-blox Products - Windows Experience Blog - The Windows Blog.

Windows Vista / Windows 7 – Wie funktioniert das eigentlich mit dem Netzwerksymbol (Internetverbindung)?

Jeder, der sich mal gefragt hat, wie das mit dem Erkennen der Internetverbindung in Windows Vista / Windows 7 funktioniert, der findet hier die Lösung.

Eigentlich ganz einfach, es wird ein HTTP GET-Aufruf auf http://www.msftncsi.com/ncsi.txt durchgeführt, und die Zeichenkette Microsoft NCSI als Rückantwort erwartet. Das ganze kann man auch in der Registry deaktivieren, mehr dazu auf dem Blog von Aaron Tiensivo.

DateTime.ToString() und CurrentCulture – ein gern gemachter Fehler

Ich habe einen NT Dienst, den ich über eine COM Schnittstelle ansprechen kann. Als Datenformat wird das vom System genommen, also das, was wir in Region und Sprach in der Systemsteuerung festlegen. Der NT Dienst als auch meine .NET Anwendung übertragen ein Datum dann beispielsweise wie folgt:

<root>
    <view>order</view>
    <filter type=”date”>20.04.2009</filter>
    <filter type=”time”>09:00</filter>
</root>

Im C# Source Code wird dafür die ToString-Methode einer DateTime Instanz aufgerufen, als Parameter steht dort auf einem Deutschen System HH:mm.

Nun habe ich mal die Sprache (CurrentCulture) auf Italienisch gesetzt, und prompt geht die Abfrage in die Hose. Warum eigentlich?

Thread.CurrentThread.CurrentCulture =
    new CultureInfo(“it”);
Thread.CurrentThread.CurrentUICulture =
    new CultureInfo(“it”);

DateTime dt = new DateTime(2009, 4, 20, 9, 0, 0);
Console.WriteLine(dt.ToString(“HH:mm”));   
// erwartet: 09:00

Hat man die CurrentCulture auf Italienisch gesetzt, erzeugt der obige Source Code eine auf den ersten Blick nicht nachvollziehbare Ausgabe:

09.00
anstatt 09:00

Der Haken ist, dass die ToString-Methode eben immer die Platzhalter durch die sprachabhängigen Zeichen ersetzt. Im Italienischen verwendet man eben den Punkt als Trennzeichen zwischen Stunde und Minute.

Um nun die Ausgabe richtig zu machen, verwendet man einfach noch das zweite Argument:

Console.WriteLine(
    dt.ToString(“HH:mm”, DateTimeFormatInfo.InvariantInfo)
);

Damit klappt’s dann auch mit der richtigen Ausgabe. Übrigens funktioniert das natürlich auch bei den anderen sprachabhängigen Formatierungen (z.B. Komma bei System.Double, dort verwendet man dann NumberFormatInfo.InvariantInfo).

Wieder etwas gelernt, an das ich mich beim nächsten Mal wieder nicht erinnere.